Kooperationen

Der geheime Garten.

Ein Zusammenspiel aus Licht, Klängen, Düften und Materialien: Dr. Hauschka hat den Künstler Eyal Burstein eingeladen, eine Installation zu erschaffen, die alle Sinne berührt. Ein Spaziergang durch den magischen Garten auf der NOMAD Art Fair in Venedig.

Der Raum ist in komplette Dunkelheit gehüllt. Nur vier Lichtsäulen brechen das Schwarz, und wer sich auf diese ungewohnte Umgebung einlässt, spürt die Sinne arbeiten: „Ich wollte das Gefühl erschaffen, tatsächlich in einem magischen Garten zu sein. Einfachheit und Ruhe sind die Werte, die ich dem Publikum darin zugänglich machen will“, sagt der Künstler Eyal Burstein über seine Arbeit.

In seinem Garten wird jeder einzelne Sinn auf eine zurückhaltende, sanfte Weise berührt. Der Dr. Hauschka Parfümeur Jörg Zimmermann hat ätherische Öle zu einer einzigartigen Duftcollage zusammengefügt, die mit den Hintergrundgeräuschen aus der Natur harmoniert. Klang und Duft ergänzen vier Lichtsäulen. Ihr Licht bündelt sich in kleinen Glaswürfeln, die auf runden Marmorplatten liegen, und wird so in ein zentral positioniertes Prisma geschickt. Von dort aus zerstreut es sich in warmen Farben in alle Richtungen. 

„In unserem Alltag sind wir oft sehr überlastet. Aber hier in diesem Garten hat jeder Sinn nur eine einzelne Aufgabe: Die Augen sehen nur die Lichter. Die Ohren hören nur die Geräuschkulisse der Natur. Diese Fokussierung beruhigt den Körper und den Geist, und es war interessant, zu sehen, wie dieser Effekt auf das Publikum gewirkt hat."

Der Aufbau der Installation symbolisiert das Akronym WALA – „Wärme, Asche, Licht, Asche“, die einzigartige Konservierungs - methode, die Firmengründer Rudolf Hauschka entwickelt hat. „Viele Menschen wissen kaum etwas über das Unternehmen, das hinter den Produkten steht, dabei gibt es so viel darüber zu erzählen“, erklärt Burstein.

„Für mich hat dieser Garten etwas Magisches an sich. Er ist kostbar. Meine Intention war, dass so auch die Haltung der Marke Dr. Hauschka wahrgenommen wird: der Heilpflanzengarten als ihr wertvollstes Gut, das es zu schützen, aber auch zu teilen gilt.“

Auf der Kunstmesse in Venedig, inmitten von Kunst, Design und einer vibrierenden Stadt, baut Eyal Burstein seinen Garten für das Publikum auf. „Man hat immer bestimmte Wünsche oder Erwartungen, wie die eigene Kunst auf Menschen wirken soll. Was dann tatsächlich passiert, kann man nicht beeinflussen. Aber es hat mich glücklich gemacht, zu sehen, wie Menschen aus dem hektischen Umfeld heraus in den Garten gekommen sind und für einen kurzen Moment Ruhe und Erholung für ihre Sinne gefunden haben.“

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